Lange war auch Frankenbach ein evangelisches Dorf. Bis auf eine handvoll
Einwohner, Ende des 19. Jahrhunderts.
Das änderte sich nach Kriegsende und im nächsten Jahr kann die katholisch Kirche das 50. jährige Jubiläum feiern.
Über dieses Thema referiert Herr Bernd Bühler, er schildert die Begeisterung über den Kirchenneubau und wie die Menschen geholfen haben, selbst die größten Probleme zu lösen.
Zu diesem spannenden Thema sind alle herzlich eingeladen.
Am Dienstag,den 24.01.2023, im großen Saal des Bürgeramtes Frankenbach um 19.00 Uhr.
Info: H.Schillinger, 0713144240
post@geschichte-frankenbach.de
Am Freitag, 6. Mai 1622,fand die „Schlacht bei Wimpfen“ in dem Gebiet zwischen Ober- und Untereisesheim und Bad Wimpfen statt. Betroffen davon waren auch Neckargartach und Frankenbach. Ein Bild von dem Ort an dem eine der heftigsten Schlachten des 30 jährigen Krieges statt fand, bieten Informationsstände zum Schlachtverlauf.
Unterhalb, am Herzog Magnus- Denkmal hält Herr Peter Wanner vom Stadtarchiv Heilbronn um 15.30 Uhr einen Vortrag zu dem Thema.
In seinem, gut strukturierten Vortrag, schilderte der Historiker Günter Haberhauer, Bad Wimpfen, zunächst die Hintergründe, welche zu der Schlacht führten.
Tilly traf Ende April mit seinem 15 000 Mann starken Heer bei Wimpfen ein.
Der badische Markgraf Georg, Friedrich zog mit seiner 13 000 Mann starken protestantischen Armee
nach und stellte sich bei Obereisesheim auf. Tillys Truppen nahmen in und um den Dornetwald Stellung. den westlichen Flügel bildeten die spanischen Truppen von Cordoba.
Zunächst kam es zu keiner Entscheidung. Die unerwartete Wendung trat ein als gegen Abend in der Wagenburg des Markgrafen von Baden die Pulvervorräte explodierten. daraufhin flohen die badischen Truppen in Richtung Heilbronn.
Veranschaulicht hatte Günter Haberhauer das Geschehen durch die vielen bildlichen Darstellungen der Schlacht. darunter auch die Legende des weißen Ritters, welcher den Sieg für Tilly herbeigeführt haben soll.
Bis heute befassen sich Wissenschaftler und Archäologen mit der Schlacht. Von den 5000 Toten der beiden Kriegsgegner wurden bisher nur 6 gefunden.
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