Die Schlacht bei Wimpfen, Vortrag am 13.11.2017

Zur Vorbereitung auf den Vortrag besuchte der IK Heimatgeschichte Frankenbach  den Schauplatz der Schlacht. das heißt das Denkmal Herzog Magnus bei Obereisesheim. Die neu gestaltete Stele erläutert umfassend das Geschehen von 1622. Von hier aus bietet sich ein weiter Rundblick über die stark hügelige Örtlichkeit.

In seinem, gut strukturierten Vortrag, schilderte der Historiker Günter Haberhauer, Bad Wimpfen, zunächst die Hintergründe, welche zu der Schlacht führten.

Tilly traf Ende April mit seinem 15 000 Mann starken Heer bei Wimpfen ein.

Der badische Markgraf Georg, Friedrich zog mit seiner 13 000 Mann starken protestantischen Armee

nach und stellte sich bei Obereisesheim auf. Tillys Truppen nahmen in und um den Dornetwald Stellung. den westlichen Flügel bildeten die spanischen Truppen von Cordoba.

Zunächst kam es zu keiner Entscheidung. Die unerwartete Wendung trat ein als gegen Abend in der Wagenburg des Markgrafen von Baden die Pulvervorräte explodierten. daraufhin flohen die badischen Truppen in Richtung Heilbronn.

Veranschaulicht hatte Günter Haberhauer das Geschehen durch die vielen bildlichen Darstellungen der Schlacht. darunter auch die Legende des weißen Ritters, welcher den Sieg für Tilly herbeigeführt haben soll.

Bis heute befassen sich Wissenschaftler und Archäologen mit der Schlacht. Von den 5000 Toten der beiden Kriegsgegner wurden bisher nur 6 gefunden.

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